Die NSU-Monologe

Termine: 
Dienstag, 26. September 2017 - 19:00
Eintritt: 
frei

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit.

Nach 400 Aufführungen der Asyl-Monologe und Asyl-Dialoge erzählt die Bühne für Menschenrechte fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des “Nationalsozialistischen Untergrunds” in den NSU-Monologen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU. Dabei erzählen die NSU-Monologe nicht von namenlosen Opfern, sondern von Elif Kubaşık und Adile Şimşek und dem gewaltvollen Verlust ihrer Ehemänner sowie von İsmail Yozgat und der Trauer um seinen Sohn.

Die NSU-Monologe

Dokumentarisches Theater
Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit.

Nach 400 Aufführungen der Asyl-Monologe und Asyl-Dialoge erzählt die Bühne für Menschenrechte fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des “Nationalsozialistischen Untergrunds” in den NSU-Monologen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU.

Ich hab den Polizisten gesagt "Ermittelt gegen Nazis!" - Sie meinten: "Die würden Spuren hinterlassen. Ein Türke hat ihn umgebracht." Adile Şimşek

Dabei erzählen die NSU-Monologe nicht von namenlosen Opfern, sondern von Elif Kubaşık und Adile Şimşek und dem
gewaltvollen Verlust ihrer Ehemänner sowie von İsmail Yozgat und der Trauer um seinen Sohn.

Wir erfahren vom Mut der Hinterbliebenen, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, wiederholt die Umbenennung einer Straße einzufordern und nicht zuletzt vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Ermittler zu verteidigen.

Wenn in den NSU-Monologen die SchauspielerInnen mal behutsam, mal fordernd, mal wütend ihre Stimme erheben, dann erzählen sie roh und direkt die Erfahrungen der Hinterbliebenen und liefern uns intime Einblicke in das Hoffen und Bangen menschlicher Existenzen, denen wir uns nicht mehr entziehen können.

Die NSU-Monologe entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen - ein Werk zeitgenössischer Geschichtsschreibung, das in Zeiten des Erstarkens der AfD und des europäischen Faschismus an Aktualität kaum zu überbieten ist.

Die Veranstaltung wird mit türkischen Supertiteln (wie Untertitel beim Film) übersetzt.

Buch und Regie: Michael Ruf

Team: Léonie Jeismann, Barnie Ecke, Florentine Seuffert, Serpil Erdik, Basma Bahgat

 

NSU-Monologları

Belgesel tiyatro
Geride kalanların gerçekler için savaşı.

Iltica-monologları ve iltica-dialogları hakkında 400 gösteriden sonra Bühne für Menschenrechte “nasyonal sosyalist yeraltı” oluşumundan tam beş yıl sonra NSU kurbanları olan üç ailenin savaşını NSU-monologlarında anlatıyor.

Polislere dedim ki "Naziler hakkında soruşturma yapın!" – Onların cevabı: "Onlar iz bırakırdı. Onu bir Türk öldürdü." Adile Şimşek

NSU-monologları isimsiz kurbanları anlatmıyor, anlattığı kişiler Elif Kubaşık ve Adile Şimşek ve onların şiddet içeren eşlerinin kaybı yanısıra İsmail Yozgatın oğlu için tuttuğu yası anlatıyor.

Geride kalanların cesaretinden, cenaze töreninde ilk sırada durmayı, irade gücünü, bir sokağın tekrar isim değiştirme talebini ve son olmayacak şekile, sevdiği kişinin hatıralarını sözde doğruları konuşan araştırmacı karşısında savunmayı öğrendik.

NSU-monologlarında oyuncular bazen tedbirli, bazen talepli, bazen kızgın şekilde seslerini yükselttiklerinde, doğruca ve işlenmemiş halde geride kalanların deneyimlerini anlatıyorlar. Göz ardı edemeyeceğiniz, insanın varoluşumunda mevcut olan umut etme ve kaygı duyma hislerini samimi şekilde anlatılacaktır.

NSU-monologları detaylı reportajlarla, sadece kısaltılmış ve dili değiştirilmemiş şekilde oluşmaktadır – Çağdaş tarihi yazan bir eser, AfD ve avrupa faşizmin güçlenme zamanında olmasına rağmen güncelliği üstün gelecek şekildedir.

Die Veranstaltung wird mit türkischen Supertiteln (wie Untertitel beim Film) übersetzt.

Buch und Regie: Michael Ruf

Team: Léonie Jeismann, Barnie Ecke, Florentine Seuffert, Serpil Erdik, Basma Bahgat

Mehr Informationen: www.buehne-fuer-menschenrechte.de und www.facebook.com/buhne.furmenschenrechte

Veranstaltet von empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg

Mehr Informationen: https://hamburg.arbeitundleben.de/empower und https://hamburg.arbeitundleben.de/mbt